Panoramabild

Ammerland

Im Westen und Norden führt die „Route um Oldenburg“ durch das Ammerland, eine Geestlandschaft, von Mooren durchzogen. Ein ständiger Wechsel von Acker, Grünland und Wald, gesäumt von zahllosen Baumreihen und Hecken erweckt die Stimmung einer großartigen Parklandschaft.

Aber nicht nur das Erscheinungsbild dieser Landschaft vermittelt die Vorstellung von Gartenkultur. Das Ammerland ist das führende Baumschulzentrum Europas. Humose Böden und das milde maritime Klima schaffen dafür beste Bedingungen. Prominenteste Pflanzen der Ammerländer Gartenkultur sind Rhododendren und Azaleen in allen erdenklichen Farben und Formen. Der Gartenarchitekt Carl Ferdinand Bosse begann zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Herzöglich-Oldenburgischer Hofgärtner mit der Kultivierung dieser heute so beliebten Gartenpflanzen im Ammerland, die ursprünglich aus dem Himalaya und Nordamerika stammen. Züchter haben in den zahlreichen Baumschulen der Gegend eine Farben- und Formenvielfalt geschaffen, die in Schaugärten der Baumschulen sowie in Gärten und Parks bewundert werden können. In jedem Frühjahr verwandelt die Rhododendronblüte die gesamte Region in ein Meer aus Pastellfarben.

Die Nordseeküste ist nicht weit entfernt. Doch “maritimes” Flair kann man auch im Ammerland erleben. Das Zwischenahner Meer als drittgrößter Binnensee in Niedersachsen erfüllt die Wünsche von Wasserfreunden sowie großen und kleinen Kapitänen.

Mit mehreren touristischen Radrouten, z.B. zu den Themen Moor, Wallhecken und Rhododendren, bietet das Ammerland ein hochwertiges Angebot für Radler. Die „Route um Oldenburg“ führt durch die Orte Petersfehn (Gemeinde Edewecht) und Friedrichsfehn (Gemeinde Bad Zwischenahn), Bokel (Gemeinde Wiefelstede) sowie Rastede.

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